Astrid Fündrich, Schauspielerin

Fußverkehr

Wer läuft, bewegt etwas

„Das Gehen ist die erste und natürlichste Bewegungsart, die wir kennen”, sagt Astrid Fünderich. Die Schauspielerin („SOKO Stuttgart“) ist gern zu Fuß in Stuttgart unterwegs. Mit Freude erkundet sie die Stadtviertel mit ihrem ganz eigenen Charme, durchstreift Stadtgärten und Parks. Auch vor den Stäffele schreckt Astrid Fünderich nicht zurück – sie nimmt die vielen Stufen als sportliche Herausforderung und freut sich, oben angekommen, über den schönen Ausblick.

So wie Astrid Fünderich geht es vielen: Ist die Umgebung ansprechend, sind wir gerne zu Fuß unterwegs. Die Gestaltung von öffentlichen Plätzen, von Fußgängerzonen, Quartieren, Parks und Gärten beeinflusst die Art unserer Fortbewegung. Der Stadtgestaltung kommt bei der Planung von Fußgängervekehren eine besondere Rolle zu. Wichtige Aspekte sind in Stuttgart beispielsweise die Sanierung und Unterhaltung der Stäffele und der problemlose Zugang zu ÖPNV-Haltestellen.

Sicher zu Fuß zur Schule

„Elterntaxis” sorgen vor allem am Morgen immer wieder für Verkehrschaos vor Schulen. Hier können Eltern und Kinder gemeinsam über Alternativen nachdenken. Lässt sich der Schulweg nicht nach einem entsprechenden Training zu Fuß bewältigen? Die Experten der Verkehrswacht sind sich sicher: Wird der Weg intensiv geübt, ist er nach einigen Wochen von den meisten Jungen und Mädchen alleine zu bewältigen. Ein vorbildhaftes Beispiel für diese Angebote ist das an Grundschulklassen gerichtete Projekt „Ich bin ein Klimaheld: Wer geht – bewegt!“. Der Aktionsplan „Nachhaltig mobil in Stuttgart” unterstützt dieses Engagement mit Verbesserungen bei der Sicherheit von Schulwegen. Darüber hinaus werden die Angebote der Verkehrserziehung ausgeweitet.