07.10.2016

Daimler unterstützt Belegschaft bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs

Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Einführung des Jobtickets beim Automobilhersteller Daimler als "starkes Zeichen" begrüßt.

Daimler unterstützt seine Mitarbeiter, die mit S-Bahn, U-Bahn oder Bus zur Arbeit fahren. Das Unternehmen führt ab 1.1.2017 im Großraum Stuttgart das Jobticket ein. Damit können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig einen Zuschuss vom Unternehmen und zehn Prozent Rabatt vom Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) erhalten, wenn sie den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Über die Mobilitäts-App moovel arbeitet Daimler schon lange mit dem öffentlichen Nahverkehr in Stuttgart zusammen. Diese erfolgreiche Kooperation wird nun ausgebaut und auf die Daimler-Belegschaft, die sich im Großraum Stuttgart auf rund 80.000 Mitrbeiter beläuft, erweitert.

Kuhn dankte der Daimler AG für das finanzielle Engagement, das mit der Einführung des Jobtickets verbunden ist. Der OB: "Ich freue mich, dass sich nach Porsche mit Daimler ein weiterer großer Arbeitgeber dieser Initiative angeschlossen hat." Das FirmenTicket der VVS wurde 2014 modifiziert und bei der Stadt als Zuschuss-Modell "Jobticket" eingeführt. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit mindestens zehn Euro pro Monat bezuschussen, gewährt der VVS den doppelten FirmenTicketrabatt (10 Prozent anstelle von 5 Prozent). Dieses Zuschuss-Modell kommt inzwischen bei rund 450 Firmen zum Einsatz.

Kuhn erklärte am Donnerstag, 6. Oktober: "Das ist eine gute Nachricht, denn mit der Einführung des Jobtickets leistet die Daimler AG einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Stuttgart. Das Thema Luftreinhaltung wird zur Bewegung in Stuttgart. Und wir können auf die Unterstützung der großen Unternehmen bauen, sie gehen beispielhaft voran." Allen müsse klar sein: "Wir können die Luft in Stuttgart nur gemeinsam besser machen. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürger und mit der Unterstützung der Wirtschaft."