05.12.2016

Bosch: Freie Fahrt mit dem Firmenausweis

Die Standorte von Bosch im Stuttgarter Stadtgebiet setzen an Tagen mit Feinstaubalarm auf den öffentlichen Nahverkehr des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart GmbH (VVS).

Bei Feinstaubalarm können die Bosch-Beschäftigten mit Arbeitsplätzen in der Landeshauptstadt künftig den Firmenausweis als VVS-Ticket nutzen. Diese vereinbarte Sonderregelung zwischen VVS und Bosch ergänzt die Mobilitätsangebote für Mitarbeiter des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens. Bosch will so auch die städtischen Maßnahmen bei einem Feinstaubalarm unterstützen. „Schon heute bietet Bosch seinen Mitarbeitern betriebliche Mobilitätsangebote, mit denen wir unseren Beschäftigten an den Stuttgarter Standorten die Erreichbarkeit ihres Arbeitsplatzes erleichtern wollen. Die neue Kooperation mit dem VVS ist ein wichtiger Baustein dafür”, erklärt Roland Bühler, Personalleiter in Stuttgart-Feuerbach, dem mit rund 12 500 Mitarbeitern größten Bosch-Standort der Stadt. „Unsere Mitarbeiter können jetzt bei Feinstaubalarm ohne Zusatzkosten vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen.” Die Vereinbarung zwischen VVS und Bosch gilt ab 05.12.2016. Rund 15 000 Bosch-Mitarbeiter im Einzugsgebiet des VVS sind an Standorten im Stuttgarter Stadtgebiet tätig oder dort beruflich unterwegs.

Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben bereits zahlreiche betriebliche Regelungen an, damit die Beschäftigten an Tagen mit Feinstaubalarm möglichst auf die Fahrt zum Arbeitsplatz verzichten ­können. „Dazu zählen umfassende Möglichkeiten für das Arbeiten von zu Hause oder die Nutzung von Telefon- und Videokonferenzen, um die Fahrt für Termine an anderen Standorten möglichst zu vermeiden“, erläutert Bühler. Und dank umfassender Gleitzeitregelungen könnten Mitarbeiter zudem auch außerhalb der Stoßzeiten unterwegs sein.

Im Stuttgarter Rathaus gilt die Kooperation von VVS und Bosch als wichtiger Schritt. „Ich bin außerordentlich dankbar, dass wir auf unserem Weg, die Luft in Stuttgart dauerhaft besser zu machen, auf die Unterstützung der großen Stuttgarter Unternehmen, aber auch des Mittelstands zählen können“, sagt Oberbürgermeister Fritz Kuhn. Es sei toll, dass mit Bosch nach Porsche und Daimler ein weiterer großer Arbeitgeber vorangehe und die wichtigen Themen Luftreinhaltung und nachhaltige Mobilität seinen Mitarbeitern nahe bringe. „Beim Feinstaubalarm zählt jede Fahrt, die nicht mit dem Auto zurückgelegt wird“, betont Kuhn. Mit dem Firmenausweis als Feinstaub-Ticket seien die Chancen deutlich gestiegen, dass mehr Bosch-Mitarbeiter zu VVS-Nutzern würden.