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  • 2. April 2026

    Tourismus

    STUTTGART Citytour fährt künftig elektrisch

    Sightseeing im roten Cabrio-Doppeldeckerbus geht noch klimafreundlicher. Auf der erfolgreichen Stuttgart Citytour fahren ab April 2026 E-Busse. Statt Diesel sind die Busse künftig mit 100 Prozent Elektroantrieb unterwegs.

    Die Cabrio-Doppeldeckerbusse touren seit Juli 2014 im Hop-On/Hop-Off-Prinzip durch Stuttgart. Jetzt startet die Stuttgart Citytour in eine neue, klimafreundlichere Ära: auf der Blauen und Grünen Tour sind erstmalig vier Exemplare der neuen E-Busse im Einsatz. Sie ermöglichen emissionsfreie Stadtrundfahrten und sind Teil einer bundesweiten Elektrifzierung der Citytour-Flotte und leisten damit einen Beitrag zur Mobilitätswende im Städtetourismus.

    Das Besondere ist: Das privat geführte Busunternehmen Willms Touristik, das die Busse der Stuttgart Citytour betreibt, beschafft keine Neufahrzeuge, sondern rüstet die bestehenden Mercedes-Benz Modelle um. „Wir wollten bewusst ein Zeichen setzen: Nachhaltigkeit bedeutet nicht immer, Neues zu kaufen. Mit der Umrüstung verlängern wir die Lebensdauer unserer Fahrzeuge und verbinden sie mit modernster Technologie“, so die Geschäftsführung.

    Neben der Umstellung auf Elektromobilität hat Stuttgart-Marketing passend zum Start der neuen Saison die Tour inhaltlich überarbeitet, der Audioguide wurde um eine Version in einfacher Sprache erweitert. Und auf der Blauen Tour ist nun auch wieder die Wilhelma als attraktiver Halt dabei.

    Weitere Informationen zur STUTTGART Citytour unter www.stuttgart-citytour.de

    Foto: Sarah Schmid / Stuttgart Marketing GmbH
  • 17. März 2026

    Radaktion

    STADTRADELN startet zum 10. Mal

    Stuttgart beteiligt sich vom 4. bis 24. Mai 2026 zum zehnten Mal an der bundesweiten Fahrradkampagne STADTRADELN. Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort anmelden und im Aktionszeitraum möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Ziel ist es, gemeinsam ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität zu setzen.

    STADTRADELN ist mit mehr als 1,2 Millionen Teilnehmenden Deutschlands größte Fahrradkampagne. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 3.000 Kommunen – vom Bodensee bis zur Nordseeküste – an der bundesweiten Aktion, die vom Klima-Bündnis initiiert wird. Auch in Stuttgart wächst das Interesse seit Jahren.

    Beim STADTRADELN geht es um mehr als um gesammelte Kilometer. Kommunen und Teilnehmende machen auf die Bedeutung umweltfreundlicher Mobilität und aktiven Klimaschutz aufmerksam. Gleichzeitig setzt die Kampagne Impulse für ein Umdenken im Verkehr und wirbt für den Ausbau einer modernen, sicheren und zukunftsfähigen Radinfrastruktur.

    Wer am STADTRADELN Stuttgart 2026 teilnehmen möchte, kann sich ab sofort unter www.stadtradeln.de/stuttgart registrieren. Teilnehmen können alle, die in Stuttgart wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder Mitglied in einem Verein sind. Es besteht die Möglichkeit, ein eigenes Team zu gründen oder sich einem bestehenden offenen Team anzuschließen.

    STADTRADELN Stuttgart

  • 10. März 2026

    Radverkehr

    Neuer Fahrradbotschafter vorgestellt

    Jonas Marwein ist der neue Fahrradbotschafter der Landeshauptstadt Stuttgart. In seiner Rolle soll er den Radverkehr weiter stärken, Projekte anstoßen und den Dialog zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft ausbauen.

    Jonas Marwein (36) ist seit seiner Kindheit begeisterter Radfahrer. Er nutzt das Fahrrad im Alltag wie auf Reisen und weiß um die Bedeutung guter Infrastruktur, einer lebendigen Fahrradkultur und aktiver Kommunikation für eine fahrradfreundliche Stadt.

    Nach seinem Studium des Infrastrukturmanagements in Stuttgart und einem Masterabschluss in nachhaltiger Stadtentwicklung in Kopenhagen war Marwein zunächst als Radverkehrsplaner tätig. Seit 2021 arbeitet er im Amt für Stadtplanung und Wohnen, zuletzt als Projektleiter für Mobilitätsstationen.

    Sein Ziel ist es, den Radverkehr in Stuttgart weiter zu stärken und das Fahrrad als selbstverständlichen Teil der urbanen Mobilität zu etablieren.

    Foto: Fabrice Weichelt / LHS
  • 3. März 2026

    Rad- und Fußverkehr

    Rad- und Fußwege ab Marienplatz fertiggestellt

    Die Radinfrastruktur sowie der Ausbau der Hauptfußwegeverbindung in der Hohenstaufenstraße und Mörikestraße zwischen Marienplatz und Silberburgstraße ist fertiggestellt. Eine weitere sichere und leistungsfähige Verbindung für Radfahrer und Fußgänger steht damit zur Verfügung.

    Zwischen Marienplatz und Silberburgstraße wurde in der Hohenstaufenstraße auf einer Länge von zirka 550 Meter ein 1,85 bis 2 Meter breiter Radfahrstreifen in bergauf führender Fahrtrichtung eingerichtet. Bergab wird die Fahrbahn gemeinsam von Radverkehr und anderen Fahrzeugen genutzt. Fahrradpiktogramme verdeutlichen dies optisch.

    In der Mörikestraße wurden die bestehenden Radfahrstreifen auf einer Länge von zirka 125 Meter auf eine Breite von 2,25 Meter zuzüglich Sicherheitstrennstreifen verbreitert. Durch die baulichen Veränderungen wird der Radverkehr auf der Hauptradroute 64 zwischen dem Marienplatz und der Silberburgstraße überschaubarer und sicherer geführt.

    Auch für Fußgänger wird es sicherer. Der östliche Gehweg wurde wesentlich verbreitert und Baumbeete wurden geschaffen. Die Bäume werden im Nachgang zu den Straßenbauarbeiten gepflanzt. In diesem Abschnitt stehen jetzt Radabstellmöglichkeiten und Sitzgelegenheiten zur Verfügung. An der Willy-Reichert-Staffel gibt es nun einen zusätzlichen Fußgängerüberweg und an der Einmündung Arminstraße eine weitere Gehwegüberfahrt.

    Fahrradstreifen in der Hohenstaufenstraße / Mörikestraße. Foto: Fabrice Weichelt / LHS
  • 27. Februar 2026

    Nachhaltige Stadt

    Gemeinderat stimmt für 100 Millionen Euro Landesförderung für den Klimaschutz

    Der Gemeinderat der Landeshauptstadt hat am 26. Februar 2026 den Weg für 100 Millionen Euro an zusätzlichen Fördermitteln durch das Land für den Klimaschutz in Stuttgart frei gemacht. Das Gremium stimmte zu, dass die Verwaltung sich mit einer Erklärung gegenüber dem Land verpflichtet, zentrale Maßnahmen des schon beschlossenen Klimamobilitätsplans verbindlich bis Ende 2030 umzusetzen. Damit kann der Klimamobilitätsplan vom Land formal anerkannt werden, womit die Grundlage für die Gewährung eines Klimabonus durch das Land Baden-Württemberg gegeben ist.

    Bis 2030 will die Stadt insgesamt 31 Kilometer Hauptradrouten und Radschnellverbindungen auf den Weg bringen. Zudem wird das Stadtbahnangebot durch Streckenverlängerungen, mehr Fahrzeuge und einen neuen Betriebshof in Weilimdorf gestärkt. Das Parkraummanagement soll ausgeweitet werden. Außerdem stellt die Stuttgarter Straßenbahnen AG ihre Busflotte weitgehend auf emissionsfreie Antriebe um. Für die Umsetzung aller Maßnahmen im Klimamobilitätsplan kann die Stadt vom Land Baden-Württemberg Fördermittel von bis zu rund 100 Millionen Euro erhalten.

    Weitere Informationen zum Stuttgarter Klimamobilitätsplan.

    Symbolbild. pixabay, Gerd Altmann
  • 30. Januar 2026

    Öffentlicher Nahverkehr

    Neuer Nahverkehrsplan für Stuttgart beschlossen

    Der neue Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt Stuttgart ist am 29. Januar 2026 vom Gemeinderat beschlossen worden. Trotz angespannter Haushaltslage sichert die Stadt das bestehende ÖPNV-Angebot. Vorgesehen sind gezielte Ausbaumaßnahmen bei Stadtbahn und Bus sowie Investitionen in Infrastruktur und Qualität.

    Der neue Nahverkehrsplan sieht gezielte Maßnahmen vor, um die Leistungsfähigkeit des Systems langfristig zu sichern. Ein zentrales Element ist die verbindliche Grunderneuerung der Schieneninfrastruktur, um die Qualität und Betriebssicherheit der Stadtbahn dauerhaft zu gewährleisten. Darüber hinaus sind mehrere konkrete Ausbauprojekte vorgesehen. Dazu gehören der Einsatz längerer Stadtbahnzüge auf der Linie U1, die Verlängerung der Linie U13 bis nach Hausen sowie der Ausbau der Linie U19 im Zusammenhang mit der Entwicklung des Neckarparks und ihre Verlängerung bis zur Mercedes-Benz-Welt als reguläre Linie. Zudem ist der Bau eines neuen Stadtbahnbetriebshofs in Weilimdorf geplant.

    Auch im Busverkehr sind Verbesserungen vorgesehen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Flughafenbahnhofs soll die Buslinie 65 zwischen Heumaden und dem Flughafen häufiger verkehren. Außerdem ist geplant, die Buslinie 42 während der Hauptverkehrszeiten künftig im Fünf-Minuten-Takt anzubieten.

    Weitere Informationen zum Gemeinderatsbeschluss.

    Detailinformationen zum Nahverkehrsplan.

    Stadtbahn U15 Ruhbank
    Foto: SSB AG
  • 30. Januar 2026

    Elektromobilität

    Zahl elektrischer Pkw in Stuttgart steigt

    In Stuttgart ist die Zahl der Elektrofahrzeuge im Jahr 2025 entgegen dem Gesamttrend deutlich gestiegen. Bei rückläufigen Zulassungszahlen waren fast 70 Prozent der Neuzulassungen Fahrzeuge mit mindestens einem Elektromotor.

    Während der Gesamtbestand an Pkw in Stuttgart im vergangenen Jahr um 3.826 auf 293.642 Fahrzeuge zurückging, verzeichneten Elektrofahrzeuge mit einem Plus von 3.899 Fahrzeugen das stärkste Wachstum unter allen Antriebsarten. Auch die Zahl der Hybridfahrzeuge (3.664) und Plug-in-Hybride (579) legte zu, während Fahrzeuge mit Diesel- (-2.878) und Benzinmotor (-8.919) auf Stuttgarts Straßen weniger werden.

    Im vergangenen Jahr wurden in Stuttgart insgesamt 34.233 neue Pkw zugelassen. Auf Benziner und Diesel entfielen dabei nur noch etwas mehr als 30 Prozent. Fast 70 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge fahren mit mindestens einem Elektromotor: 25,9 Prozent entfallen dabei auf Hybridfahrzeuge, 19,4 Prozent waren Plug-In-Hybride. Mit 23,9 Prozent hat der Anteil der Elektroautos einen neuen Höchststand erreicht. Die Stadt rechnet mit einem weiteren Anstieg dieses Wertes. Für 2029 wird ein Anteil von mehr als 50 Prozent erwartet.

    Weitere Informationen zum Thema sind in dieser Meldung zu finden.

  • 20. Januar 2026

    Gemeinwohl

    Umnutzung der RegioRad-Stationen

    Das derzeitige Radverleihsystem RegioRadStuttgart wird Ende 2026 beendet und ab Januar 2027 durch einen neuen Anbieter ersetzt.
    Die bisherigen Stationen müssen zurückgebaut werden, auch die fest verankerten Stelen an 202 Stationen, die vernichtet werden würden.

    Nun hat der Verein Stuttgart Solar e.V. einen Vorschlag unterbreitet, diese Stelen umzubauen, so dass eine sinnvolle Nachnutzung für die Allgemeinheit möglich sein kann. Die Stationen sind alle an zentralen Orten und Verkehrsknoten platziert. An all diesen Orten könnte eine Notrufsäule mit Defibrillator einen wichtigen Beitrag zur schnellen Hilfe im Notfall leisten. Da der Stromanschluss und die Säule ja schon vorhanden sind, wird der Umbau mit wenig Aufwand möglich sein.

    Derzeit läuft noch eine Crowdfunding-Aktion, um eine Säule beispielhaft umzubauen und daraus die Kostenanalyse für den Umbau aller Stationen ableiten zu können.

    Alle weiteren Informationen zu diesem Projekt und zur Teilnahme am Crowdfunding sind auf dieser Seite zu finden.  

    Defibrillator an ehemaliger RegioRad-Stele; Foto: Stuttgart-Solar e.V.
    Foto: Stuttgart-Solar e.V.